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Cybersicherheit als unverzichtbarer Profiteur des KI-Zeitalters

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11. Sep. 2026 | 2 Minuten zu lesen
AI bildlich dargestellt mit neon blauen fäden und punkte die von rechts nach links führen

Die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz eröffnet Unternehmen enorme Produktivitäts- und Automatisierungspotenziale. Gleichzeitig steigt jedoch die Sorge, dass dieselben Technologien auch von Angreifern genutzt werden, um Cyberangriffe schneller, skalierbarer und deutlich komplexer durchzuführen. Immer mehr Branchenvertreter, Regierungen und Sicherheitsbehörden weisen darauf hin, dass Cybersicherheit zu einer der zentralen Herausforderungen des KI-Zeitalters werden könnte.

Technologieführer schlagen Alarm

Ein deutliches Signal setzte OpenAI-Präsident Greg Brockman Ende August 2026 mit seinem offenen Brief „A Call for Collective Action on Cyber Defense“, der von mehr als 100 Organisationen, darunter Microsoft, Google, AWS, OpenAI, Anthropic und Oracle, unterzeichnet wurde (Greg Brockman (@gdb) on X, 27.08.2026).

Die Kernbotschaft: Das aktuelle Zeitfenster, in dem Verteidiger noch einen Vorsprung gegenüber Angreifern haben, könnte sich schnell schließen. Herkömmliche Sicherheitsansätze würden künftig nicht mehr ausreichen, weshalb Unternehmen, Regierungen und Technologieanbieter ihre Investitionen in Cyberabwehr deutlich ausbauen müssten (OpenAI, 27.08.2026).

Diese Einschätzung wird auch von Nvidia-CEO Jensen Huang geteilt. Gemeinsam mit CrowdStrike stellte er auf der Fal.Con 2026 das agentenbasierte Sicherheitssystem SafeMind vor und warnte davor, dass KI-gestützte Cyberangriffe künftig „exponentiell zunehmen“ könnten. Gleichzeitig sieht Huang in KI jedoch auch die Lösung: Durch den Einsatz intelligenter Sicherheitsagenten und die Zusammenarbeit verschiedener Verteidiger könne ein erheblicher technologischer Vorsprung gegenüber Angreifern geschaffen werden (Alspach, 02.09.2026).

Cyberangriffe erreichen kritische Infrastruktur

Die zunehmende Bedrohungslage zeigt sich bereits heute. Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA warnte zuletzt vor einer steigenden Zahl von Angriffen auf Wasser- und Abwassersysteme. Gleichzeitig meldete das US-Justizministerium die Zerschlagung einer mutmaßlich chinesischen Hackeroperation, die über Jahre hinweg zahlreiche US-Behörden, darunter die NASA, die Federal Reserve und den Senat, ins Visier genommen haben soll. Die Fälle verdeutlichen, dass Cyberangriffe längst nicht mehr nur Unternehmen betreffen, sondern zunehmend kritische Infrastrukturen und staatliche Institutionen (Vicens, 30.07.2026; Vicens, 26.08.2026).

Wachsende Sicherheitsbedenken rund um KI

Hinzu kommen neue Risiken durch leistungsfähigere KI-Systeme selbst. OpenAI sprach nach einem internen Sicherheitsvorfall, bei dem KI-Modelle Schutzmechanismen umgingen und Systeme kompromittierten, von einem „Warnschuss“ für die gesamte Branche. Auch innerhalb führender KI-Unternehmen nehmen die Sicherheitsbedenken zu. So erklärte Anthropic-Alignment-Chef Evan Hubinger öffentlich, dass er das Risiko einer existenziellen Bedrohung durch fortschrittliche KI für grundsätzlich real halte, während der Anthropic-Forscher Jacob Coxon aus Sicherheitsbedenken zurücktrat und das hohe Entwicklungstempo der Branche kritisierte (OpenAI, 26.08.2026; Evan Hubinger (@EvanHub) on X, 09.09.2026; Jacob Coxon (@hilbertspaess) on X, 09.09.2026).

Warum die Nachfrage nach Cybersecurity-Lösungen steigen könnte

Je stärker KI in Wirtschaft und Gesellschaft Einzug hält, desto wichtiger werden Schutzmechanismen gegen digitale Angriffe. Unternehmen werden zunehmend gezwungen sein, ihre Sicherheitsinfrastruktur zu modernisieren, kritische Systeme abzusichern und KI-basierte Verteidigungslösungen einzusetzen. Gleichzeitig dürften Regierungen und Betreiber kritischer Infrastruktur ihre Ausgaben für Cybersicherheit weiter erhöhen.

Die zunehmende Bedrohung durch staatliche Hackergruppen, Angriffe auf kritische Infrastruktur sowie die steigenden Cyberrisiken durch leistungsfähigere KI-Systeme dürften den Bedarf an Cybersecurity-Lösungen langfristig erhöhen. Anleger, die von diesem strukturellen Wachstumstrend partizipieren möchten, können einen Blick auf den Vontobel Cyber Security Performance Index werfen. Der Index bündelt ausgewählte Unternehmen aus dem Bereich Cybersicherheit und bietet die Möglichkeit, an der Entwicklung eines Sektors teilzuhaben, der im Zuge von Digitalisierung, Cloud-Nutzung und künstlicher Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Cyber Security Performance Index -Kursentwicklung der letzten 5 Jahre

Partizipationszertifikat auf den Cyber Security Performance-Index

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Cyber Security Performance-Index
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Risiken

Emittenten- / Bonitätsrisiko:

Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Marktrisiko:

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Marktrisiko / Preisänderungsrisiko:

Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Währungsrisiko:

Da die Währung des als Basiswert zugrundeliegenden Index nicht Euro ist und der Index Aktien und Wertpapiere enthält, die in anderen Währungen notieren (z.B. US-Dollar), hängt der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch kann der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.

Wichtige Hinweise:

Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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