Inspiration34
Humanoide Roboter gelten im Jahr 2026 als einer der prägenden Technologietrends in der Robotik, weil der Fortschritt in künstlicher Intelligenz und „Physical-AI“ ihnen ermöglicht, nicht nur programmierte Abläufe abzuarbeiten, sondern flexibel zu handeln, aus ihrer Umgebung zu lernen und komplexe Aufgaben in realen, menschengeprägten Umgebungen zu bewältigen. Diese Entwicklung dringt über die Forschungslabore hinaus in die Praxis vor, da Unternehmen weltweit an lernfähigen, adaptiven Maschinen arbeiten, die früher nur Science-Fiction waren. Gleichzeitig steigt das Interesse daran, diese Systeme nicht nur in Logistik oder Service, sondern insbesondere auch in der Automobilproduktion einzusetzen.
Elon Musk startet die nächste Revolution: Sein Ziel ist ein eng verzahntes Ökosystem aus Raumfahrt, KI, Elektromobilität und Robotik. Raketen, Satelliten, KI-Modelle und humanoide Roboter sollen sich gegenseitig mit Daten, Kapital und Innovationen antreiben. Diese Neuausrichtung spiegelt Musks Überzeugung wider, dass die Zukunft dort entsteht, wo Raumfahrt und autonome Systeme verschmelzen.
KI trifft Industrieproduktion - Genesis 2.0? "Für Anleger das Beste aus beiden Welten!" schwärmt Technologie Advisor Thomas Rappold. China, Japan und Amazon geben den Ton an im Bereich der Künstlichen Intelligenz in der Industrieproduktion. Wer hat es erfunden - wer profitiert? Intelligente Roboter sind die Zukunft, von der Europa und Deutschland noch nicht einmal zu träumen verstehen. Auf die asiatische "Gefahr" reagieren die USA mit Zöllen, einer Lockerung der Regulierungen (inkl. Steuerabschreibungen) sowie intensiver, subventionierter Forschungsarbeit. "Bei uns in Deutschland muss bei Zukunftstechnologie der Staat einspringen, um Unternehmen wie KUKA am Leben zu erhalten. Viele Robotik-Firmen werden aufgrund der Konkurrenz zu reinen Stahlskeletten", so Fondsadvisor Thomas Rappold von Vontobel. Investieren in KI oder Industrie? - "Der Fehler ist das "oder" - das muss "und" heißen!"
KI ist raus aus der Spielzeugphase - und genau das ist die eigentliche Botschaft. Thomas Rappold zeichnet ein klares Bild: Der große KI-Machtkampf wird nicht mehr mit netten Chatbots entschieden, sondern mit Chips, Energie, Rechenzentren und industrieller Umsetzungskraft. Wer Rechenleistung, Strom und Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert die nächste Technologiewelle. Die Hyperscaler investieren laut Rappold in diesem Jahr 600 bis 700 Mrd. USD - nicht in Show, sondern in die Maschinenräume der neuen KI-Ökonomie. Gleichzeitig wandert KI immer tiefer in reale Anwendungen: ins Software-Coding, ins Backoffice, in die Medikamentenforschung und direkt in die Industrie. Genau das zeigt die Hannover Messe: weniger Zaubershow, mehr Produktivität. Siemens, Robotik, Sensorik und digitale Zwillinge stehen für eine neue Phase, in der "Physical AI" nicht mehr Vision, sondern Wertschöpfung ist. Beim Quantencomputing ist der Alltag zwar noch nicht da, aber an der Börse läuft die Fantasie längst. Rappolds Fazit: Die spannendsten Chancen liegen nicht mehr bei der nächsten Chatbot-Schlagzeile, sondern bei Infrastruktur, industrieller KI und den Technologieführern hinter dem Boom.
Vierkampf um die KI-Krone: Börsenradio-Host Peter Heinrich spricht mit Tech-Experte und Fondsberater Thomas Rappold über die Frage, wer im KI-Rennen 2025 vorn liegt - Microsoft, Apple, Nvidia oder doch Alphabet. Rappold erklärt, warum Google mit der selbst entwickelten Transformer-Technologie, eigenen Tensor-Chips, gigantischen Datenmengen und Diensten wie Suche, YouTube, Maps oder Waymo als echter Full-Stack-Konzern einen strukturellen Vorteil hat. Gemini habe zu ChatGPT aufgeschlossen und liege bei Agententechnologie und spezieller Hardware sogar voraus. Entscheidend wird aber ab 2026 der Return on Investment: Welche Konzerne verwandeln 405 Mrd. USD an KI-Investitionen in produktive Geschäftsmodelle - etwa über Automatisierung, Robotik und neue Software-Anwendungen? Zum Schluss zeigt Rappold, wie Anleger über den Vontobel Artificial Intelligence Performance Index mit 20 ausgewählten KI-Gewinneraktien an diesem Trend teilhaben können - ohne selbst jeden Tag KI-News zu traden.