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NVIDIA der KI-Gewinner mit Aktiensplit

Vontobel Markets
27. Juni 2024 | 2 Minuten zu lesen

Wenn es um KI geht, kommt man an der Hardware von NVIDIA kaum vorbei. Nun hat das kalifornische Unternehmen kürzlich einen Aktiensplit durchgeführt, was bedeutet das für Anleger und wie könnte es mit NVIDIA weitergehen?

NVIDIAs Aktiensplit

Der führende Chiphersteller NVIDIA hatte im Rahmen der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen einen Aktiensplit angekündigt. Jede gehaltene Aktie wurde mit dem Verhältnis 1 zu 10 gesplittet. Dieser Schritt ist für Anleger von großer Bedeutung, insbesondere angesichts des beeindruckenden Kursanstiegs der NVIDIA -Aktie seit Jahresbeginn. Getrieben vom anhaltenden Boom im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) hat sich der Kurs der NVIDIA -Aktie seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Mit einem Allzeithoch von weit über 1.000,00 US-Dollar wurde die Aktie für einige Kleinanleger unerschwinglich. Durch den Aktiensplit, bei dem jede gehaltene Aktie in zehn neue Aktien aufgeteilt wird, ist der Preis pro Aktie optisch auf rund 120,00 US-Dollar gesunken. Dies könnte neue Kleinanleger anziehen und die Nachfrage nach NVIDIA -Aktien weiter steigen lassen.

NVIDIA das wertvollste Unternehmen der Welt

Kurzzeitig hatte NVIDIA sogar Microsoft als wertvollstes Unternehmen abgelöst, aktuell (24.06.2024) liegt NVIDIA mit 3,1 Billionen US-Dollar auf Platz 3 hinter Microsoft und Apple. Getrieben wird der Anstieg vor allem durch die steigende Nachfrage nach Chips, die für das Training und den Betrieb von KI-Anwendungen unerlässlich sind. NVIDIA dominiert derzeit den Markt für KI-Chips mit einem Marktanteil von 80 Prozent. Zu den leistungsstarken Chips zählen unter anderem der H100 oder auch die neuen Blackwell GPUs. Der Wandel von NVIDIA aus dem Gaming-Bereich heraus ist vor allem auch dem CEO Jensen Huang zu verdanken, der durch Investitionen in diesen Bereich in den letzten Jahren den Weg für den heutigen Erfolg geebnet hat.

NVIDIAs Partnerschaften

 AWS, einer der weltweit größten Cloud-Anbieter, hat eine neue Zusammenarbeit mit NVIDIA angekündigt. So ist unter dem Projektnamen „Ceiba“ exklusiv einer der schnellsten KI-Supercomputer geplant. Die Partnerschaft zwischen NVIDIA und AWS besteht bereits seit über 13 Jahren. NVIDIA hat auch Partnerschaften mit anderen Partnern, darunter das derzeit wertvollste Unternehmen der Welt. So werden beispielsweise die fortschrittlichsten Chips von NVIDIA in den Cloud-Diensten von Microsoft wie Azure eingesetzt. Damit können Entwickler ihre umfangreichen KI-Modelle effizient einsetzen und trainieren. Gerade im Bereich des maschinellen Lernens, der Data Science oder auch der künstlichen Intelligenz sind die leistungsfähigen Grafikchips von NVIDIA unverzichtbar. Diese beiden beispielhaften Kooperationen zeigen die Bedeutung von NVIDIA als Branchenprimus im Bereich Cloud Computing.

Finanzielle Leistung und Quartalszahlen

Die starke finanzielle Leistung von NVIDIA spiegelt sich auch in den jüngsten Quartalszahlen wider. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 erzielte NVIDIA einen Umsatz von 26 Milliarden US-Dollar, was einer starken Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der Gewinn betrug 15 Milliarden US-Dollar, mehr als sieben Mal so viel wie im Vorjahresquartal. Die Umsatzprognose für das laufende Quartal liegt bei 28 Milliarden US-Dollar.

Fazit

NVIDIA ist mit seinen Chips derzeit einer der großen Gewinner der laufenden KI-Revolution. Dies spiegelt sich auch in den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen wider. Gerade die entsprechenden Partnerschaften und Investitionen der letzten Jahre zahlen sich jetzt aus. Mit dem kürzlich erfolgten Aktiensplit ist die NVIDIA-Aktie auch optisch vor allem für Kleinanleger attraktiver geworden.

5 Jahres Chart NVidia

Risiken

Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Protect Multi Aktienanleihen beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Da die Währung des als Basiswert zugrundeliegenden Index nicht Euro ist und der Index Aktien und Wertpapiere enthält, die in anderen Währungen notieren (z.B. US-Dollar), hängt der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch kann der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.

Wegen der Hebelwirkung besteht bei Hebelprodukten, wie z.B. bei den hierin genannten Turbo-Optionsscheinen und Mini Futures, ein erhöhtes Verlustrisiko (Totalverlustrisiko).

Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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