Cardano – Die Blockchain der dritten Generation
Kryptowährungen sind längst mehr als nur Bitcoin. Hinter vielen Projekten stecken Teams, die das Finanzsystem von morgen gestalten wollen. Eines dieser Projekte ist Cardano, eine Plattform, die einen ungewöhnlichen Weg geht: Statt möglichst schnell auf den Markt zu drängen, setzt Cardano auf Wissenschaft, Sorgfalt und langfristiges Denken. Doch was genau ist Cardano, wer steckt dahinter, und warum lohnt es sich, dieses Projekt zu kennen?
Wie alles begann
Die Geschichte von Cardano beginnt mit einem Namen, den viele aus der Kryptowelt kennen: Charles Hoskinson. Er war einer der Mitgründer von Ethereum, der zweitgrößten Kryptowährung der Welt. Doch Hoskinson hatte eine andere Vision als seine damaligen Partner. Er wollte eine Plattform bauen, die nicht auf Tempo und Hype setzt, sondern auf solide Forschung, ähnlich wie man es aus der Medizin oder Ingenieurwissenschaft kennt, wo neue Entwicklungen erst geprüft und getestet werden, bevor sie zum Einsatz kommen.
2015 gründete er deshalb das Unternehmen Input Output Hong Kong (IOHK) und begann mit der Entwicklung von Cardano. Im September 2017 ging die Plattform an den Start. Die dazugehörige Kryptowährung heißt ADA, benannt nach Ada Lovelace, die im 19. Jahrhundert als erste Programmiererin der Geschichte gilt.
Cardano: Mehr als nur digitales Geld
Im Kern ist Cardano eine Blockchain, also ein digitales, dezentrales Netzwerk, in dem Transaktionen fälschungssicher gespeichert werden. Man kann sich das wie ein riesiges, öffentliches Kassenbuch vorstellen, das nicht von einer Bank oder einem Unternehmen kontrolliert wird, sondern von Tausenden Computern weltweit gemeinsam geführt wird.
Auf dieser Blockchain läuft die Kryptowährung Cardano (ADA), die man kaufen, verkaufen und versenden kann. Aber Cardano kann mehr als nur Geld transferieren: Es ermöglicht auch sogenannte Smart Contracts. Das sind im Grunde digitale Verträge, die sich automatisch ausführen, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind, ganz ohne Mittelsmann. Ein einfaches Beispiel: Ein Smart Contract könnte automatisch eine Zahlung auslösen, sobald eine Lieferung bestätigt wird.
Was Cardano so besonders macht
Wissenschaft statt Trial-and-Error: Die meisten Blockchain-Projekte entwickeln ihre Technologie nach dem Prinzip „bauen, testen, verbessern". Cardano dreht diesen Prozess um. Jede technische Neuerung wird zuerst als wissenschaftliche Arbeit verfasst und von unabhängigen Experten geprüft, genau so, wie es bei medizinischen Studien der Fall ist. Das dauert zwar länger, sorgt aber dafür, dass Fehler vermieden werden, bevor sie entstehen.
Umweltfreundlich durch cleveres Design: Bitcoin verbraucht enorm viel Strom, weil Tausende Computer um die Wette rechnen, um Transaktionen zu bestätigen. Dieses Verfahren nennt sich Proof of Work. Cardano nutzt stattdessen Proof of Stake, ein System, bei dem nicht Rechenleistung entscheidet, sondern der Anteil an ADA, den ein Teilnehmer im Netzwerk hält. Das spart Energie und ist deutlich nachhaltiger.
Durchdachter Aufbau: Cardano trennt zwei wichtige Funktionen sauber voneinander: Die eine Ebene kümmert sich um Zahlungen mit ADA, die andere um Smart Contracts und Anwendungen. Man kann sich das wie ein Haus vorstellen, bei dem die Elektrik und die Wasserleitung getrennte Systeme sind, fällt eines aus, funktioniert das andere trotzdem weiter. Das macht die Plattform flexibler und einfacher zu aktualisieren
Ein Blick nach vorne
Die nächsten Jahre werden zeigen, ob Cardanos Strategie aufgeht. Aktuell arbeitet das Team daran, die Plattform vollständig in die Hände der Community zu legen: ADA-Besitzer sollen künftig selbst darüber abstimmen, wie sich das Netzwerk weiterentwickelt und wofür Gelder ausgegeben werden. Gleichzeitig wird an Lösungen gearbeitet, die Cardano deutlich schneller machen sollen, mit dem Ziel, eines Tages Millionen von Transaktionen pro Sekunde verarbeiten zu können. Der Grundgedanke bleibt dabei derselbe: lieber gründlich als schnell. Und genau das könnte sich langfristig Vorteil erweisen.
Von der Blockchain ins Depot – Mini Futures auf Cardano
Während Cardano die eigentliche Kryptowährung und Blockchain-Plattform darstellt, ist ein Cardano Future ein derivatives Finanzprodukt, mit dem Anleger auf die zukünftige Preisentwicklung von ADA spekulieren können, ohne die Coins selbst zu besitzen.
Mit diesen Hebelprodukten können Anleger bereits überproportional an der Kursentwicklung teilnehmen, partizipieren jedoch ebenso überproportional an möglichen Verlusten.. Mini-Futures stellen strukturierte Finanzinstrumente dar, die die Eigenschaften klassischer Bankprodukte mit der Volatilität des Kryptomarktes verbinden und Investoren die Möglichkeit bieten, an der Wertentwicklung von Cardano zu partizipieren.
Mini Futures auf den Cardano (ADA) Future
Risiken
Emittenten- / Bonitätsrisiko:
Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.
Erhöhtes Verlustrisiko:
Wegen der Hebelwirkung besteht bei Hebelprodukten, wie z.B. bei den hierin genannten Turbo-Optionsscheinen und Mini Futures, ein erhöhtes Verlustrisiko (Totalverlustrisiko).
Marktrisiko / Preisänderungsrisiko:
Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.
Marktrisiko:
Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
Währungsrisiko:
Da die Währung des als Basiswert zugrundeliegenden Index nicht Euro ist und der Index Aktien und Wertpapiere enthält, die in anderen Währungen notieren (z.B. US-Dollar), hängt der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch kann der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.
Wichtige Hinweise:
Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.