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Hochtief und E.ON: Profiteure der deutschen Infrastruktur-Offensive

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10. Feb. 2026 | 3 Minuten zu lesen
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Infrastruktur Bild

Die deutsche Infrastruktur steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Nach Jahren der Unterinvestition zeigen sich bei Straßen, Brücken, Schienen, Energienetzen und digitaler Ausstattung erhebliche Verschleißerscheinungen, während Energiewende, Klimaziele und Digitalisierung einen grundlegenden Umbau der gesamten Systeme erzwingen. Politisch setzt der Bund hier auf eine massive Investitionsoffensive mit neuen Sondervermögen und beschleunigten Genehmigungsverfahren, um Wachstum, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Unternehmen wie Hochtief und E.ON rücken dabei als Schlüsselakteure im Bau- und Energiesektor strategisch ins Zentrum.

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Vom Investitionsstau zur Investitionsoffensive: Deutschlands Infrastruktur im Wandel

Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und befindet sich aktuell in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Nach Jahren unzureichender Erneuerung besteht ein erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsbedarf bei Verkehrswegen, Energienetzen, Krankenhäusern und der digitalen Infrastruktur, der durch die Energiewende, die Klimaschutzziele und die Digitalisierung weiter verstärkt wird. Für Unternehmen im Bau-, Energie- und Technologiebereich entsteht dadurch eine langfristig planbare Projektpipeline mit hohen Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit. Seit 2025 setzt Deutschland verstärkt auf zusätzliche Investitionen: 24 Milliarden Euro flossen 2025 aus dem Sondervermögen, wodurch die Bundesinvestitionen gegenüber 2024 um rund 17 Prozent stiegen. Für 2026 sind Bundesinvestitionen von rund 120 Milliarden Euro geplant, davon 58 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen, das langfristig insgesamt 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimatransformation bereitstellt (Bundesministerium der Finanzen: (o.J.) Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität, zuletzt abgerufen am 09.02.2026).

Hochtief – Globaler Infrastrukturbauer im Zentrum der öffentlichen Investitionswelle

In diesem Umfeld nimmt Hochtief als international aufgestellter Bau‑ und Infrastrukturkonzern eine zentrale Rolle ein. Das Unternehmen versteht sich als technisch ausgerichteter, globaler Infrastrukturspezialist mit führenden Positionen in Bau, Dienstleistungen und projektbezogener Finanzierung und deckt die Wertschöpfungskette von Planung und Engineering über Bau bis hin zu Betrieb und Instandhaltung ab – häufig in Form von Public-Private-Partnership-Modellen. Hochtief Infrastructure, eine wichtige Einheit innerhalb des Konzerns, realisiert komplexe Verkehrs‑ und Energieprojekte sowie anspruchsvolle Hochbauvorhaben in Europa und schafft damit Grundlagen für „planvolles und nachhaltiges Wachstum der Infrastruktur“, etwa durch den Bau von Gebäuden, Brücken, Straßen, Schienenwegen, Tunneln, Flughäfen, Häfen und Anlagen für die Erzeugung konventioneller und erneuerbarer Energie. Angesichts der massiven öffentlichen Investitionen in Verkehrsinfrastruktur – insbesondere in den Schienenverkehr und in die Sanierung maroder Autobahnbrücken – ist Hochtief als erfahrener Großprojektanbieter gut positioniert, von der anziehenden Nachfrage zu profitieren. Gleichzeitig erschließen neue Segmente wie Rechenzentren, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und energieeffiziente Großgebäude zusätzliche Wachstumspfade, da Hochtief zunehmend an Projekten beteiligt ist, die klassische Bauleistungen mit Energie- und digitalen Komponenten  kombinieren. Risiken bleiben Material- und Energiepreisvolatilität, Fachkräftemangel, regulatorische Anforderungen und die Komplexität großer Projekte, die bei Verzögerungen zu Mehrkosten und Vertragsstrafen führen können; eine internationale Aufstellung in entwickelten Märkten wie Europa, den USA und Australien sorgt jedoch für Diversifikation der Auftragsbasis.

Kursentwicklung Hochtief von Februar 2021 bis Februar 2026

E.ON – Energieinfrastruktur und Netze als Rückgrat der deutschen Energiewende

E.ON wiederum ist einer der zentralen Akteure auf der Seite der Energieinfrastruktur. Nach der Neuordnung des deutschen Energiemarktes konzentriert sich der Konzern stark auf Strom‑ und Gasverteilnetze, intelligente Messsysteme und kundenspezifische Energielösungen für Haushalte, Unternehmen und Kommunen. Infrastrukturell besonders bedeutend sind die umfangreichen Verteilnetzstrukturen, die den Anschluss und die Integration erneuerbarer Erzeugungsanlagen, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ermöglichen und damit das Rückgrat der Energiewende bilden. E.ON investiert kontinuierlich in den Ausbau und die Digitalisierung seiner Netze, um schwankende Einspeisung aus Wind‑ und Solarenergie zu integrieren, Netzengpässe zu reduzieren und Smart-Grid-Funktionen bereitzustellen; der Konzern hat angekündigt, seine Investitionen in die Netzinfrastruktur in den kommenden Jahren weiter zu steigern. 

Kursentwicklung der EON SE von Februar 2021 bis Februar 2026

Ausblick: Konvergenz von Bau, Energie und Digitalnetzen bis 2030

Der Ausblick bis 2030 und darüber hinaus ist geprägt von einer zunehmenden Konvergenz klassischer Bauinfrastruktur, Energie- und Digitalnetzen. Verkehrswege werden mit Sensorik, Datenanbindung und Stromversorgung für E-Mobilität ausgerüstet. Quartiere erhalten integrierte Lösungen aus Gebäudeinfrastruktur, Wärme- und Stromversorgung. Ladepunkten und Glasfaser, und Rechenzentren sowie Cloud-Standorte wachsen zu kritischer Grundversorgungsinfrastruktur heran. Für Hochtief bedeutet dies, dass Projekte komplexer, ganzheitlicher und technologieintensiver werden, wodurch die Bedeutung integrierter Planung und lebenszyklusorientierter Modelle zunimmt; der Konzern ist mit seiner technischen Ausrichtung, Building Information Modeling (BIM) Kompetenz und Public-Private-Partnerships (PPP) Erfahrung grundsätzlich gut vorbereitet, muss aber zugleich in Digitalisierung, Nachhaltigkeitsstandards und Fachkräfteentwicklung investieren, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Für E.ON liegt der Schwerpunkt auf resilienten, hochdigitalisierten Netzen, die sowohl die volatile Einspeisung aus erneuerbaren Energien als auch steigende Lasten durch Elektrifizierung tragen, gleichzeitig, aber hohen Anforderungen an Versorgungssicherheit und Cybersicherheit genügen müssen. Entscheidend wird sein, dass der Regulierungsrahmen ausreichend attraktive Renditen auf diese gewaltigen Investitionen ermöglicht und gleichzeitig die Akzeptanz bei Verbrauchern gewahrt bleibt. Insgesamt ist Infrastruktur damit im kommenden Jahrzehnt ein strukturelles Wachstumsfeld, in dem Bau‑ und Projektkonzerne wie Hochtief und Energieinfrastruktur-Spezialisten wie E.ON zu zentralen Profiteuren der staatlichen und privaten Investitionsoffensive werden können – vorausgesetzt, sie steuern Projekt-, Kosten- und Regulierungsrisiken konsequent und nutzen die Chancen der Digitalisierung und Dekarbonisierung ihrer Geschäftsmodelle.

Risiken

Emittenten- / Bonitätsrisiko:

Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Festes Laufzeitende:

Die hierin genannten Zertifikate haben eine feste Laufzeit. Dies führt zur Beendigung der Anlage und Rückzahlung des aktuellen Werts zu dem bestimmten Termin. Die Zertifikate können nicht darüber hinaus gehalten werden. Es besteht kein Kapitalschutz für die hierin genannten Zertifikate.

Marktrisiko / Preisänderungsrisiko:

Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Marktrisiko:

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Wichtige Hinweise:

Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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