Inspiration419
In der europäischen Energiebranche verdichten sich die Zeichen für eine grössere Verschiebung der Kräfteverhältnisse. Aktuell steht E.ON offenbar vor einer möglichen Übernahme des britischen Energieanbieters OVO Energy. Die Gespräche gelten als weit fortgeschritten, auch wenn ein Abschluss noch nicht sicher ist. Hinter dem möglichen Deal steckt mehr als reines Wachstum. Es geht um Grösse, Stabilität und die strategische Positionierung in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld.
Wenige Rohstoffe sind so eng mit dem Fortschritt der Zivilisation verknüpft wie Kupfer. Es war eines der ersten Metalle, das der Mensch gezielt nutzte, lange bevor er Eisen oder Stahl kannte. Von den Kupferbeilen der Jungsteinzeit über die Telegrafenleitungen des 19. Jahrhunderts bis zu den Leiterplatten moderner Elektronik zieht sich ein roter Faden durch die Technikgeschichte. Und obwohl Kupfer zu den ältesten Werkstoffen zählt, rückt es gerade jetzt wieder in den Fokus, da es in vielen modernen Technologien eine zentrale Rolle spielt.

Lonza ist zurück auf dem Wachstumspfad. Das Jahr 2024 hatte der Konzern als Übergangsjahr abgehakt, jetzt steigen Gewinn und Umsatz wieder. Für die nächsten Jahre hat der Vorstand ehrgeizige Pläne, will viel Geld in die Hand nehmen. In Zukunft sieht sich Lonza als reiner Pharmaauftragsfertiger.
Der Krieg im Nahen Osten hat weltweit wirtschaftliche Auswirkungen gehabt, den Handel beeinträchtigt, den Inflationsdruck erhöht und die Zentralbanken dazu veranlasst, ihre geldpolitische Ausrichtung zu überdenken. Nach mehr als 100 Tagen Konflikt haben die USA und der Iran nun jedoch eine Absichtserklärung unterzeichnet
In dieser Woche geht es um Kakao, bei dem das Potenzial für einen künftigen Preisanstieg besteht, wenn der in Schätzungen vorhergesagte Rückgang der Lagerbestände eintritt. Diese Schätzungen stützen sich auf die wachsende Besorgnis über ungünstige Wetterbedingungen und Produktionsstörungen in der Elfenbeinküste und in Ghana. Was den Aktienmarkt im weiteren Sinne anbelangt, so folgten auf die am Freitag, den 5. Juni, veröffentlichten guten Zahlen zu den Beschäftigtenzahlen ausserhalb der Landwirtschaft in den USA starke Rückgänge bei den US-Indizes, insbesondere bei den Technologiewerten.
Know-How12
In einem sehr volatilen Marktumfeld oder bei anhaltenden Seitwärtsphasen können Constant Leverage-Zertifikate (CLC) bei längerer Haltedauer aufgrund der Pfadabhängigkeit an Wert verlieren. Warum es sich bei CLCs nicht um klassische «Buy and hold»-Produkte handelt und was Anleger tun können, wenn diese einmal stark an Wert verloren haben und sehr tief quotieren, erfahren Sie hier.

Mit begrenztem Kapital viel bewegen – Mini Futures machen es möglich. Wer versteht, wie Hebel wirken, wie Preise entstehen und wo Risiken wirklich lauern, kann Marktdynamik gezielt für sich nutzen. Vivien Sparenberg von Vontobel zeigt, worauf es ankommt: verständlich, praxisnah und mit einem Blick für das Wesentliche.
Für Anleger in Knock-Out Produkten wie Warrants mit Knock-Out oder Mini-Futures ist es entscheidend zu wissen, wann und zu welchen Bedingungen ihr Produkt ausgeknockt werden kann. Was viele aber nicht wissen: Die Handelszeiten des Basiswertes spielen hierbei eine entscheidende Rolle.
Bonus Zertifikate sind für Anleger geeignet, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg seitwärtstendierende, leicht fallende oder leicht steigende Kurse erwarten. Ein Bonus Zertifikat bezieht sich grundsätzlich auf einen Basiswert, meist eine Aktie oder einen Index, und kann in bestimmten Szenarien einer Direktinvestition überlegen sein. Falls sich der Kurs eines Basiswerts über die Laufzeit hinweg innerhalb einer vorab bestimmten Kursspanne bewegt, wird dem Inhaber des Bonus Zertifikats der Ausübungspreis (Bonus Level) ausgezahlt. Das obere Ende der Kursspanne wird durch den Ausübungspreis begrenzt. Dieser bestimmt gleichzeitig die Höhe des Rückzahlungsbetrags, unter Berücksichtigung des in den Produktbedingungen festgelegten Bezugsverhältnisses. Am unteren Ende der Spanne liegt die Barriere. Falls diese während der Laufzeit unterschritten wird, verfällt der Anspruch auf den Ausübungspreis und der Anleger erhält bei Fälligkeit Stücke des Basiswerts geliefert oder einen Barausgleich gezahlt.
Discount Zertifikate weisen gegenüber dem Basiswert einen Abschlag (Discount) bei Emission auf. Der reduzierte Emissionspreis spielt seine Stärken besonders in einem stagnierenden beziehungsweise leicht positivem Marktumfeld aus, da dadurch mögliche Kursverluste abgefedert werden. Das Gewinnpotenzial ist allerdings beschränkt durch den Cap. Die Höhe des Cap entscheidet über den Kursabschlag gegenüber dem Kurs des Basiswerts und kann unter, auf oder über dem aktuellen Kurs des Basiswerts festgelegt werden. Dabei entscheidet die Höhe des Cap, ob das Discount-Zertifikat defensiv, neutral oder offensiv ausgestaltet ist.