Inspiration351
Der Schweizer Franken gilt als Stabilitätsanker. Ein starker Frankenkurs drückt die Importpreise und hilft dadurch mit, die Teuerung in der Schweiz tiefzuhalten. Derweil deuten in Tokio fiskal- und geldpolitische Entwicklungen auf eine Phase hin, in welcher der Yen nicht mehr nur als schwache Finanzierungswährung dient, sondern wieder systematisch Nachfrage erhält. Wenn Kapital nach Japan zurückfliessen und Carry-Trades sich auflösen würden, könnte das auch den Franken treffen.
Laut den Analysten des Schweizer Aktien-Research-Teams von Vontobel bleibt die Tendenz für das neue Börsenjahr 2026 überwiegend positiv. Obwohl Themen wie künstliche Intelligenz, Sorgen vor einer möglichen Bewertungsblase sowie Zölle und daraus resultierende Handelskonflikte den Schweizer Aktienmarkt auch weiter in Atem halten könnten. Basierend auf ihrer Einschätzung wurden die Aktienfavoriten für das Jahr 2026 gewählt.
Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat an der Generalversammlung 2026 eine Änderung seiner Kapitalstruktur beschlossen: Die stimmrechtslosen Genussscheine werden durch Partizipationsscheine ersetzt. Diese Umstellung markiert das Ende einer Ära und bringt sowohl für das Unternehmen als auch für die Anleger einige Neuerungen mit sich. Für Halter von Strukturierten Produkten besteht jedoch kein Handlungsbedarf.

Die Bilanzsaison in der Schweiz nimmt immer mehr Fahrt auf. Mit Lindt & Sprüngli hat ein echtes Schwergewicht Einblick in die Bücher gewährt. Dabei fällt auf, dass Lindt zwar weniger Schokolade verkauft, aber den Umsatz trotzdem gesteigert hat. Der Grund dafür liegt auf der Hand.
Die Basler Pharmariesen Roche und Novartis mussten in den letzten Monaten lernen, dass der wichtigste Faktor für den Geschäftserfolg nicht mehr nur im Labor, sondern vermehrt in Washington liegt. Zölle bleiben zwar ein politisches Dauerthema, doch bei Pharma sind sie bislang ausgeblieben – nicht aus Zufall, sondern als Teil eines Deals aus Preiszugeständnissen und milliardenschweren Investitionsversprechen in den USA. Parallel dazu erhöht der amerikanische Staat den Preisdruck über Medicare, während die Unternehmen versuchen, die Kostenlast nach Europa zu verlagern.
Know-How10
In einem sehr volatilen Marktumfeld oder bei anhaltenden Seitwärtsphasen können Constant Leverage-Zertifikate (CLC) bei längerer Haltedauer aufgrund der Pfadabhängigkeit an Wert verlieren. Warum es sich bei CLCs nicht um klassische «Buy and hold»-Produkte handelt und was Anleger tun können, wenn diese einmal stark an Wert verloren haben und sehr tief quotieren, erfahren Sie hier.
Die Swiss Structured Products Association (SSPA) hat einen neuen Benchmark-Index ins Leben gerufen, der erstmals eine klare und transparente Möglichkeit bietet, die Performance von Strukturierten Produkten zu bewerten. Der "SSPA MBRC USD (bzw. EUR und CHF) Global Index" soll Investoren dabei helfen, den Überblick zu behalten und Produkte besser zu vergleichen. Ein weiterer Schritt in Richtung mehr Transparenz und Vergleichbarkeit!

Barrier Reverse Convertibles gehören zu den beliebtesten Strukturierten Produkten in der Schweiz. Sie zeichnen sich durch einen fixen Coupon sowie einen gewissen Sicherheitspuffer aus. In diesem Video wird kurz und knapp erklärt, was Barrier Reverse Convertibles auszeichnet und wie sie funktionieren.
Für Anleger in Knock-Out Produkten wie Warrants mit Knock-Out oder Mini-Futures ist es entscheidend zu wissen, wann und zu welchen Bedingungen ihr Produkt ausgeknockt werden kann. Was viele aber nicht wissen: Die Handelszeiten des Basiswertes spielen hierbei eine entscheidende Rolle.
Barrier Reverse Convertibles (BRCs) sind die Klassiker unter den Strukturierten Produkten. Sie gehören der Kategorie der Renditeoptimierung an und zeichnen sich durch einen im Voraus festgelegten Coupon und einen gewissen Sicherheitspuffer aus. Interessant sind BRCs aufgrund von attraktiven Coupons und in seitwärtstendierenden Märkten.