Inspiration107
Wenige Rohstoffe sind so eng mit dem Fortschritt der Zivilisation verknüpft wie Kupfer. Es war eines der ersten Metalle, das der Mensch gezielt nutzte, lange bevor er Eisen oder Stahl kannte. Von den Kupferbeilen der Jungsteinzeit über die Telegrafenleitungen des 19. Jahrhunderts bis zu den Leiterplatten moderner Elektronik zieht sich ein roter Faden durch die Technikgeschichte. Und obwohl Kupfer zu den ältesten Werkstoffen zählt, rückt es gerade jetzt wieder in den Fokus, da es in vielen modernen Technologien eine zentrale Rolle spielt.
Auch wenn es Donald Trump nicht glauben mag: Dank technologischer Fortschritte und Skaleneffekten ist die Windkraft längst eine wirtschaftlich lukrative Stromquelle und zudem ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Klimawandel. Dementsprechend schreitet der Ausbau dieses regenerativen Energieträgers weltweit voran. Sprichwörtlich energiegeladen präsentiert sich der Sektor an der Börse. Der Solactive Wind Technology Index bietet eine diversifizierte Allokation.
In der europäischen Energiebranche verdichten sich die Zeichen für eine grössere Verschiebung der Kräfteverhältnisse. Aktuell steht E.ON offenbar vor einer möglichen Übernahme des britischen Energieanbieters OVO Energy. Die Gespräche gelten als weit fortgeschritten, auch wenn ein Abschluss noch nicht sicher ist. Hinter dem möglichen Deal steckt mehr als reines Wachstum. Es geht um Grösse, Stabilität und die strategische Positionierung in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld.
Die Nachricht kam überraschend und markiert einen Wendepunkt für eines der bekanntesten Biotech-Unternehmen Europas. BioNTech, das lange eng mit seinen Gründern verbunden war, steht vor einem tiefgreifenden Führungswechsel. Uğur Şahin und Özlem Türeci wollen das Unternehmen bis Ende 2026 verlassen, um sich neuen Projekten zu widmen. Damit endet eine prägende Phase der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie sich BioNTech künftig strategisch aufstellen wird und ob es dem Unternehmen gelingen wird, an die Dynamik der vergangenen Jahre anzuknüpfen.
Bitcoin hat in der vergangenen Woche ein bemerkenswertes Comeback hingelegt. Zwischen dem 17. und 21. August stieg der Kurs um mehr als 20 Prozent und erreichte zeitweise rund 79 500 US-Dollar (Reuters, 25.08.2026). Am 25. August überschritt Bitcoin zwischenzeitlich sogar die Marke von 80 000 US-Dollar. Gleichzeitig verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs, also börsengehandelte Fonds, die direkt Bitcoin halten und dessen Kurs möglichst genau abbilden sollen, mit rund 1.9 Milliarden US-Dollar den stärksten Wochenzufluss des Jahres (SoSoValue 21.08.2026). Auf den ersten Blick könnte man darin schlicht die Rückkehr des Risikoappetits sehen. Interessanter ist jedoch, dass mehrere bislang getrennte Faktoren gleichzeitig zusammenliefen: US-Fiskalpolitik, regulatorische Weichenstellungen und institutionelle Nachfrage.
Know-How1
Warrants ermöglichen es Anlegern, im Vergleich zu einem Direktinvestment, bereits mit geringerem Kapitaleinsatz überproportional (mit Hebel) an den Kursbewegungen eines Basiswerts zu partizipieren. Mit Call Warrants können sich Anleger auf steigende Kurse und mit Put Warrants auf fallende Kurse des zugrundeliegenden Basiswerts im Markt positionieren. Warrants verfügen dabei über eine feste Laufzeit (Verfallstermin). Zudem steht eine breite Auswahl an Basiswerten zur Verfügung, wie etwa Aktien, Indizes, Rohstoffe, Edelmetalle und Währungspaare.