Swiss Re steigert Gewinn – Preisdruck wird grösser
Die Swiss Re scheint auf bestem Wege die Gewinnziele für das Jahr 2026 zu erreichen. Bereits im ersten Quartal verdiente der Rückversicherer ein Drittel des angepeilten Jahresgewinns. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt. Die Swiss Re bekommt wie auch schon Branchenkollegen zuvor den Preisdruck bei Vertragserneuerungen zu spüren.
- Die Swiss Re steigerte den Quartalsgewinn im ersten Quartal 2026 um 19 Prozent auf 1.5 Milliarden US-Dollar und erreichte damit bereits ein Drittel ihres Jahresgewinnziels; getragen wurde das starke Ergebnis von allen Geschäftsbereichen sowie einem nahezu schadenfreien Quartal mit deutlich geringerer Naturkatastrophenbelastung.
- Die Sach- und Haftpflichtrückversicherung profitierte von einer niedrigen Grossschadenquote – insbesondere im Vergleich zu den hohen Waldbrandschäden des Vorjahres –, während die Lebens- und Krankenrückversicherung dank Restrukturierungsmassnahmen, günstiger Sterblichkeitsentwicklung in den USA und Portfolio-Bereinigungen deutlich zulegen konnte.
- Zusätzlich stärkte ein sehr gutes Anlageergebnis mit einer Kapitalanlagerendite von 4,6 Prozent den Quartalsgewinn; gleichzeitig reagiert Swiss Re auf sinkende Rückversicherungspreise mit strikter Zeichnungsdisziplin, gezielten Reserveaufstockungen und einer starken Kapitalbasis zur Absicherung geopolitischer und inflationsbedingter Risiken.
Benjamin Wolff spricht mit DerAktionär TV noch einmal genauer über das Unternehmen.