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Optionsscheine

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Vontobel Markets
3. Jan. 2024 | 7 Minuten zu lesen
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Optionsscheine ermöglichen es Anlegern, im Vergleich zu einer Direktinvestition, bereits mit geringerem Kapitaleinsatz überproportional (mit Hebel) an Kursbewegungen eines Basiswerts zu partizipieren. Mit Call Optionsscheinen können sich Anleger auf steigende Kurse und mit Put Optionsscheinen auf fallende Kurse des zugrundeliegenden Basiswerts im Markt positionieren. Optionsscheine verfügen dabei über eine feste Laufzeit (Verfallstermin). Zudem steht eine breite Auswahl an Basiswerten zur Verfügung, wie etwa Aktien, Indizes, Rohstoffe, Edelmetalle und Währungspaare.

Wie funktionieren Optionsscheine?

Optionsscheine zählen zu der Kategorie der Hebelprodukte und erfreuen sich unter Anlegern großer Beliebtheit. Durch den geringeren Kapitaleinsatz im Vergleich zu einer Direktinvestition ermöglichen es Optionsscheine, überproportional an der Kursentwicklung des zugrundeliegenden Basiswerts zu partizipieren. Konzeptionell stellen Optionsscheine die verbriefte Form einer Option dar. Dies hat den Vorteil, dass das so verbriefte Optionsrecht als eigenständiges Wertpapier leicht an der Börse gehandelt werden kann.

Preisbildung von Optionsscheinen

Die Preisbildung von Optionsscheinen unterliegt den gleichen Einflussfaktoren (Sensitivitäten) wie die zugrundeliegende herkömmliche Option. Zu diesen Einflussfaktoren zählen: der Kurs des Basiswerts, der Basispreis, die Restlaufzeit, die implizite Volatilität (erwartete Schwankungsbreite), der risikolose Zins und die erwarteten Dividenden im Basiswert. Veränderungen dieser Einflussfaktoren können unterschiedlichen Einfluss auf die Preisbildung von Optionsscheinen haben. Daher ist die Nachvollziehbarkeit der Preisentwicklung von Optionsscheinen eher als komplex einzustufen.

Mit Hebelwirkung investieren

Im Vergleich zu einer Direktinvestition in einen Basiswert erfordert eine Investition in einen Optionsschein einen geringeren Kapitaleinsatz. Die so entstehende Hebelwirkung ermöglicht eine überproportionale Partizipation an der Wertentwicklung eines Basiswerts. Dabei gibt das sogenannte „Omega“ an, um wieviel Prozent der Wert eines Optionsscheins sich verändert, wenn sich der Kurs des zugrundeliegenden Basiswerts um ein Prozent verändert und alle anderen Faktoren unverändert bleiben. Die Höhe des Omegas verändert sich mit der Bewegung des Basiswerts und fällt je nach Produkt unterschiedlich hoch aus.

Während mit Call Optionsscheinen bei steigenden Kursen der theoretisch mögliche Gewinn nach oben unbegrenzt ist, ist das maximale Gewinnpotenzial bei Put Optionsscheinen beschränkt, da der Kurs des Basiswerts nicht unter den Wert 0 fallen kann. Grundsätzlich können Optionsscheine bei einer für den Anleger ungünstigen Wertentwicklung des Basiswerts wertlos verfallen. Ein Totalverlust des Kapitaleinsatzes ist daher möglich, eine Nachschusspflicht besteht nicht.

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Auszahlungsprofil von Optionsscheinen

Besonderheiten von Optionsscheinen

Der Wert eines Optionsscheins besteht grundsätzlich aus zwei Komponenten: dem inneren Wert und dem Zeitwert.

Der innere Wert eines Optionsscheins

Der innere Wert entspricht dem Auszahlungsbetrag, den ein Anleger bei sofortiger Ausübung des dem Optionsscheins zugrundeliegenden Optionsrechts erhalten würde (Barabwicklung / Cash Settlement).

Bei Call Optionsscheinen wird dabei die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Basispreis (aktueller Kurs des Basiswert – Basispreis) mit dem Bezugsverhältnis multipliziert. Bei Put Optionsscheinen wird – umgekehrt – die Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Kurs des Basiswerts (Basispreis – aktueller Kurs des Basiswerts) mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.

Weiter gilt es zu unterscheiden, ob ein Optionsschein „im Geld“, „am Geld“ oder „aus dem Geld“ liegt.

Im Geld ist ein Optionsschein, wenn der Kurs des Basiswerts über dem Basispreis (Call Optionsschein) oder unter dem Basispreis (Put Optionsschein) notiert.

Am Geld ist ein Optionsschein, wenn der Kurs des Basiswerts exakt dem Basispreis entspricht. Der innere Wert ist in diesem Fall gleich null.

Aus dem Geld wiederum ist ein Optionsschein, dessen Kurs des Basiswerts unter dem Basispreis (Call Optionsschein) beziehungsweise über dem Basispreis (Put Optionsschein) liegt. Wenn ein Optionsschein aus dem Geld notiert, beträgt der innere Wert ebenfalls null.

Der Zeitwert von Optionsscheinen

Der Zeitwert entspricht hingegen der Differenz zwischen dem aktuellen Preis des Optionsscheins und dem inneren Wert. Ohne einen inneren Wert besteht der Preis des Optionsscheins ausschließlich aus dem Zeitwert. Optionsscheine unterliegen während ihrer Laufzeit einem Zeitwertverlust. Während der Laufzeit baut sich der Zeitwert ab. Während der Zeitwertverlust am Anfang nur gering ist, wird er gegen Ende der Laufzeit hin immer stärker. Am Ende der Laufzeit (Verfallszeitpunkt) ist der Zeitwert gleich null.

Einflussfaktoren (Sensitivitäten) auf den Preis von Optionsscheinen

Der gestellte Kurs eines Optionsscheins hängt von der Entwicklung mehrerer Einflussfaktoren ab. Diese Einflussfaktoren wirken auf den Kurs des Optionsscheins und können sich während der Laufzeit ändern. Um ein besseres Verständnis davon zu erhalten, wie sich der Preis eines Optionsscheins bei Änderung einzelner Einflussfaktoren verhält, gibt es die sogenannten Sensitivitätskennzahlen, besser bekannt als die „Griechen“ (engl. „Greeks“).

Ob Delta, Theta oder Vega: grundsätzlich gibt die Sensitivitätskennzahl an, wie sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn sich eine preisbeeinflussende Variable wie beispielsweise der Kurs des Basiswerts um eine Einheit ändert und die anderen Variablen unverändert bleiben.

Delta bei Optionsscheinen

Das Delta ist eine der wichtigsten Sensitivitätskennzahlen. Es zeigt die Veränderung des Preises des Optionsscheins (bereinigt um das Bezugsverhältnis) bei einer Veränderung des Basiswertkurses um eine Einheit. Liegt das Delta eines Call Optionsscheins beispielsweise bei 0,50, bedeutet das, dass der Preis des Optionsscheins theoretisch um EUR 0,50 zulegt, wenn der Kurs des Basiswerts um EUR 1,00 steigt – vorausgesetzt alle anderen Einflussfaktoren bleiben gleich.

Bei Call Optionsscheinen kann das Delta zwischen 0 und 1 liegen, bei Put Optionsscheinen hingegen zwischen 0 und -1. Das Delta ist (absolut) umso niedriger, je weiter der Optionsschein aus dem Geld liegt und (absolut) umso höher, je weiter er im Geld liegt. Am Geld liegt das Delta eines Call Optionsscheins bei ungefähr 0,50 und bei einem Put Optionsschein bei ungefähr -0,50.

Theta bei Optionsscheinen

Die Sensitivitätskennzahl Theta ist ein Maß für den Zeitwertverlust eines Optionsscheins. Es gibt also an, um wieviel der Preis des Optionsscheins abnimmt aufgrund der abnehmenden Restlaufzeit. Optionsscheine verlieren mit fortgeschrittener Lebensdauer also an Wert (Zeitwert), selbst wenn alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben.

Vega bei Optionsscheinen

Ein sehr bedeutender Einflussfaktor ist die Volatilität. Unter Volatilität wird allgemein die Schwankungsbreite in den Kursen des Basiswerts verstanden. Der Einfluss der (impliziten, also erwarteten) Volatilität auf den Kurs des Optionsscheins wird mit der Kennzahl Vega angegeben. Das Vega gibt somit an, um wieviel sich der Wert eines Optionsscheins ändert (bereinigt um das Bezugsverhältnis), wenn die implizite Volatilität um einen Prozentpunkt steigt oder fällt.

Rho bei Optionsscheinen

Die Sensitivitätszahl Rho ist ein Maß für die Veränderung des Preises des Optionsscheins bei einer Veränderung des risikofreien Zinssatzes. Steigt der risikofreie Zinssatz um einen Prozentpunkt, nimmt der Optionspreis um Rho multipliziert mit dem Bezugsverhältnis für Call Optionsscheine zu, während er bei Put Optionsscheinen fällt.

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Sensitivitäten von Optionsscheinen

Portfolioabsicherung mit Optionsscheinen

Optionsscheine können nicht nur zum Spekulieren auf eine spezifische Preisentwicklung eingesetzt werden. Put Optionsscheine können auch für die Absicherung von bestehenden Wertpapierpositionen oder eines ganzen Portfolios eingesetzt werden.

Angenommen Anleger halten ein Portfolio bestehend aus (Long-) Positionen in mehreren Einzelaktien des DAX® und befürchten, dass es in nächster Zeit zu einer Kurskorrektur kommen könnte: Wenn also erwartet wird, dass der DAX® sinkt, hätten Anleger die Möglichkeit, mit Put Optionsscheinen Verluste ihren bestehenden Wertpapierpositionen ganz oder teilweise auszugleichen. Dies wird dadurch erreicht, dass Put Optionsscheine entsprechend an Wert gewinnen, wenn der Kurs des zugrundeliegenden Basiswertes fällt – Anleger können sich also entgegengesetzt zu ihrer Long-Position im Markt positionieren.

Aufgrund ihrer Funktionsweise und der beschränkten Laufzeit eignen sich Put Optionsscheine vor allem für eine temporäre Absicherung. Der Absicherungsmechanismus greift erst ab dem Basispreis und gilt per Verfall. Wurde der Verfallszeitpunkt erreicht, müssen für die Weiterführung der Absicherung neue Put Optionsscheine erworben werden.

Kosten der Absicherung

Die Dauer der Absicherung beeinflusst die damit verbundenen Kosten. Grundsätzlich gilt, je länger die Absicherung dauern soll, desto teurer ist sie. Zusätzlich beeinflusst die Höhe des Basispreises die Kosten für die Absicherung. Je tiefer der Basispreis liegt, desto günstiger ist der Preis eines Put Optionsscheins. Allerdings sollte dieser auch nicht zu tief gewählt werden. Steht nämlich per Verfall der Kurs des Basiswerts über dem Basispreis, verfällt der Put Optionsschein wertlos.

Statische vs. Dynamische Positionsabsicherung mit Put Optionsscheinen

Bei der Absicherung mit Put Optionsscheinen gilt es zwischen der statischen und der dynamischen Absicherung (engl. „Hedge“) zu unterscheiden. Bei der statischen Absicherung wird die Anzahl der benötigten Put Optionsscheine einmalig zu Beginn festgelegt. Hingegen erfordert die dynamische Absicherung eine kontinuierliche Anpassung der Anzahl der gehaltenen Put Optionsscheine. Da bei einer dynamischen Absicherung laufend Put Optionsscheine gekauft und verkauft werden, führt diese Variante zu höheren Transaktionskosten. Aus diesem Grund ist die dynamische Absicherung weniger für Privatanleger und eher für professionelle Marktteilnehmer geeignet.

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Depotabsicherung mit Optionsscheinen

Vor- und Nachteile von Optionsscheinen

Vorteile von Optionsscheinen

- Geringerer Kapitaleinsatz als bei einer Direktinvestition in den Basiswert

- Überproportionale Partizipation an steigenden und fallenden Kursen möglich aufgrund der Hebelwirkung

- Call und Put Varianten

- Breite Auswahl an Anlageklassen kann zur Diversifizierung des Portfolios beitragen

- In Zeiten tiefer Volatilität ist die Absicherung mit Put Optionsscheinen kostengünstig

Nachteile von Optionsscheinen

- Marktrisiko in Zusammenhang mit dem Basiswert

- Hebelwirkung wirkt in beide Richtungen

- Überproportionaler Verlust bis hin zum Totalverlust ist möglich

- Emittentenrisiko (Emittent bzw. Garant kann seine Verpflichtungen aus dem Produkt nicht erfüllen)

- Währungsrisiko bei Basiswerten in Fremdwährungen

- Volatilität spielt eine wichtige Rolle

- Komplexe Preisbildung aufgrund vieler Einflussfaktoren

FAQ

Ein Anleger möchte sein Portfolio von hauptsächlich deutschen Standardtiteln gegen einen befürchteten Kursrückgang mit Hilfe von Put Optionsscheinen auf den DAX® absichern. Wie berechnet sich die Anzahl zu kaufender Put Optionsscheine? 

Um die genaue Anzahl der zu erwerbenden Put Optionsscheine zu berechnen, wird das sogenannte Bezugsverhältnis des Optionsscheins benötigt. Dieses gibt die Menge des Basiswertes an, die einem Optionsschein zugrunde liegt, diese ist zugleich der Kehrwert des Bezugsverhältnisses. Zusätzlich muss sich der Anleger fragen, wie hoch seine Risikotoleranz ist und ab welchem Kurs der Absicherungsmechanismus greifen sollte. Die Formel für die Anzahl der zu erwerbenden Put Optionsscheine lautet dann:

(Portfoliowert / aktueller Indexstand) x Bezugsverhältnis = Anzahl Put Optionsscheine

Der Kunde möchte beispielsweise ein Portfolio im Gegenwert von EUR 100.000 durch den Kauf von Put Optionsscheinen auf den DAX® (angenommener Indexstand bei 12.000 Punkten) absichern. Zugleich möchte er bei einer Risikotoleranz von 15 Prozent ab einem Indexstand für den DAX® von 10.200 Punkten vor weiteren Kursrückgängen geschützt sein. Das Bezugsverhältnis des in Frage kommenden Put Optionsscheins auf den DAX® beträgt 500:1 (Bezugsverhältnis = 0,002). Für unser Zahlenbeispiel bedeutet das also:

(100.000 / 12.000) / 0,002 = 4.167 Put Optionsscheine

Die Put Optionsscheine sollten somit mit einem Basispreis von 10.200 Punkten und einer passenden Laufzeit ausgewählt werden, um die Absicherung ab einem Indexstand vom 10.200 Punkten zu erhalten.

Was passiert mit einem Optionsschein, wenn auf die zugrundeliegende Aktie eine Dividende ausgeschüttet wird?

Für die korrekte Preisbewertung eines Optionsscheins werden die erwarteten Dividenden laufend eingepreist. Somit ändert sich der Wert eines Optionsscheins aufgrund der Dividendenzahlung nicht, und auch der Basispreis wird nicht angepasst. Dies ist bei Call und Put Optionsscheinen gleich. Anders ist es, wenn sich die Erwartungen betreffend die Dividende ändern.

Wird zum Beispiel heute bekannt, dass bei Beispielaktie ABC die nächstjährige Dividende ausfällt, so hätte dieses Ereignis isoliert betrachtet einen positiven Effekt auf Call Optionsscheine und einen negativen Effekt auf Put Optionsscheine. Nicht auszuschließen ist allerdings, dass in diesem Szenario sehr wahrscheinlich auch der Aktienkurs reagiert und die Volatilität steigen könnte. Diese Einflussfaktoren können sich ebenfalls auf den Wert eines Optionsscheins auswirken. Dabei können sich einzelne Faktoren gegenseitig verstärken (positiv oder negativ) oder auch aufheben.

Ist ein Optionsschein handelbar, auch wenn es seit längerem keine Börsenumsätze mehr in dem Optionsschein gegeben hat?

Vontobel stellt für Optionsscheine während der Handelszeiten der Wertpapiere in der Regel laufende An- beziehungsweise Verkaufskurse an der Börse, damit diese gehandelt werden können. Dieser Vorgang wird auch als „Market Making“ bezeichnet. Anders als bei Aktien ist somit die Handelbarkeit nicht an die Börsenumsätze geknüpft.

Was müssen Anleger bei Optionsscheinen beachten, die weit aus dem Geld sind?

Einer der Gründe, warum Anleger Optionsscheine (Call oder Put) kaufen, die weit aus dem Geld sind, ist, dass diese auf den ersten Blick günstig erscheinen. Allerdings sind diese Produkte eher als riskant einzustufen, da die Möglichkeit besteht, dass sie bis zum Verfallszeitpunkt keinen positiven inneren Wert aufbauen und somit wertlos verfallen. Zusätzlich reagieren Optionsscheine, die weit aus dem Geld sind, anders auf Änderungen der Einflussfaktoren als Optionsscheine, die am oder im Geld sind.

Müssen Anleger Optionsscheine selbst vorzeitig ausüben?

Anleger können, müssen aber nicht, vom Ausübungsrecht Gebrauch machen. Dieses erfolgt schriftlich in der Regel über die Haus- oder Depotbank des Anlegers, wie im Einzelnen in der Produktdokumentation angegeben. Wird der Optionsschein bis zur Fälligkeit gehalten, wird automatisch im Falle eines vorhandenen inneren Wertes der positive Differenzbetrag ausbezahlt. Ist das nicht gewünscht, können Anleger den Optionsschein jederzeit vor dem Verfallstermin verkaufen.

Das jeweilige Handelsende ist ebenfalls in der Produktdokumentation angegeben. Ein tatsächlicher Bezug des zugrundeliegenden Basiswerts ist allerdings nicht möglich – auch nicht durch die vorzeitige Ausübung, da der Optionsschein nicht das Kauf- oder Verkaufsrecht einer Option verbrieft, sondern bei Call Optionsscheinen eine Zahlung des Differenzbetrages zwischen dem Bewertungskurs des Basiswerts (Referenzpreis) und dem Basispreis. Bei Put Optionsscheinen verbrieft das Wertpapier eine Zahlung der Differenz zwischen dem Basispreis und dem Bewertungskurs des Basiswerts (Referenzpreis). Sowohl bei Call Optionsscheinen als auch bei Put Optionsscheinen ermittelt sich der Auszahlungsbetrag jeweils unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses und des Wechselkurses.

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