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Cloud-Computing mit langfristigem Potenzial?

3. März 2023 | 2 Minuten zu lesen

Die Kurse vieler Unternehmen, welche Cloud-Dienstleistungen anbieten, sind im Jahr 2022 erheblich eingebrochen – und sind teilweise auf Mehrjahrestiefs zurückgefallen. Dies, obwohl sich die Nachfrage nach ebendiesen Diensten als solide erwies. Perspektivisch könnte dies auch in Zukunft so bleiben, denn Bereiche wie Cybersicherheit, Rechenzentren und Edge-Computing dürften die Nachfrage weiter hoch halten.

Steigende Zinssätze, Währungseinflüsse, Sorgen vor einer Rezession – all das sind Gründe, die Kurse von Anbietern von Cloud-Lösungen im Jahr 2022 erheblich unter Druck setzten. Wenngleich diese Faktoren auch im Jahr 2023 eine Herausforderung darstellen könnten, dürfte die Nachfrage neuen Schub erhalten. So wird erwartet, dass das Wachstum der Ausgaben im globalen Cloud-Computing-Sektor 2023 rund 20 Prozent erreichen dürfte.

Wachstum durch neue Trends begünstigt

Die Anwendungen, welche in der Cloud angeboten und genutzt werden können, sind sehr vielfältig. Es können längst nicht nur Daten hochgeladen und abgespeichert werden. Es gibt auch zahlreiche Software-Lösungen oder andere Anwendungen, für die kein physischer Träger mehr notwendig ist, sondern die ganz einfach in der Cloud angewendet werden können. Dazu können Marketing-Tools, CRM-Systeme, Video-Software oder sogar Serviceleistungen gehören. Zuletzt müssen die ganzen Anwendungen und Daten auch geschützt werden. Cyber-Sicherheit spielt infolgedessen ebenfalls eine zentrale Rolle in der Cloud.

Nicht nur Cloud-Computing, aber auch Edge-Computing, welches die Verarbeitungs- und Speicherkapazitäten so nah wie möglich an den Kunden bringen soll, dürfte weiterwachsen. Die Ausführung von Anwendungen in der Nähe der Datenquellen kann die End-to-End-Latenzzeit senken und die Belastung der wichtigen Netzwerkleitungen während der Übertragung verringern. So können beispielsweise autonomes Fahren, Liefernetzwerke und das „Internet der Dinge“ durch Edge-Computing erheblich erleichtert werden.

Vontobel Cloud-Computing Equity Index

Vor rund zwei Jahren hat Vontobel den Cloud-Computing Equity Index aufgelegt. Er soll dazu dienen, eben diesen Trend rund um das Cloud-Computing einzufangen und investierbar zu machen. Der Index bildet Unternehmen ab, die in einem der vier Bereiche „Software und Anwendungen“, „Datenzentren, Server und Virtualisierung“, „Cloud-Sicherheit & Performance“ oder „Daten und Speicherung“ tätig sind.

Cloud-Sicherheit & Performance

Immer wieder machen Schlagzeilen von Hackerangriffen die Runde. Das ist kein neues Phänomen, doch die geopolitischen Unsicherheiten, welche sich im letzten Jahr beispielsweise durch den russischen Angriff auf die Ukraine ergeben haben, verschärfen das Problem. Die Sicherheitsanforderungen an Cloud-Dienstleistungen werden in der Folge immer größer. Der Bereich mit dem größten Wachstumspotenzial sind Unternehmen aus dem Bereich Cloud-Sicherheit, welche sich auf die Abwehr von Angriffen auf virtuelle Maschinen, Speicher und Netzwerkinfrastrukturen fokussieren.

Software & Anwendungen

Aufgrund von geopolitischen Unsicherheiten und Angst vor Hackerangriffen lassen Unternehmen vermehrt Vorsicht walten, was zumindest vorübergehend einen Rückgang im Bereich Softwarelösungen und Anwendungen verursachen könnte. Allerdings bleiben die langfristigen Aussichten eines erheblichen Umsatzwachstums bestehen.

Daten & Speicherung

Die Datenmengen und damit auch das Bedürfnis nach Speicherlösungen steigen stetig an – und das dürfte sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. In Zettabyte ausgedrückt prognostiziert das Statistikportal Statista eine Verdoppelung des weltweiten Datenvolumens von 97 Zettabyte im Jahr 2022 auf 181 Zettabyte im Jahr 2025.

Datenzentren & Virtualisierung

Ein direkter Profiteur von höheren Investitionen in neue Rechenzentren könnten Hersteller von Halbleitern und Netzwerkausrüstung sein. So haben Tech-Giganten wie Meta, Alphabet oder Amazon größere Investitionen in die nächste Generation von Rechenkapazitäten angekündigt, um Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz oder Machine Learning zu realisieren.

Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

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