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Wer macht das Rennen in der Sportartikel-Branche?

30. Juni 2022 | 3 Minuten zu lesen

Der Online-Handel, unter anderem bedingt durch die Pandemie, hat in den letzten Jahren einen außerordentlichen Nachfrageschub erfahren. Nicht unverschont von dieser Veränderung bleiben dabei die Sportartikelhersteller. Ein Blick auf die Positionierung der Großkonzerne dieser Branche, sowie auf deren Wettbewerbssituation, könnte interessante Investitionsmöglichkeiten für Anlegerinnen und Anleger offenbaren.

Ein Blick auf die Positionierung der Großkonzerne dieser Branche während dieser Phase des Umbruchs, sowie auf deren Wettbewerbssituation, könnte interessante Investitionsmöglichkeiten für Anlegerinnen und Anleger offenbaren.

Die Marktaufteilung

Die Tage einer Marktdominanz von der „Adidas AG“ im europäischen Markt, beziehungsweise von „Nike Inc.“ im amerikanischen sind lange gezählt. Im globalen Wettkampf um Absätze kämpfen die beiden Hersteller für Sportbekleidung mit aggressivem Marketing und effizienteren Produktionen. Die aus Nürnberg stammende Adidas AG konnte dank ausgeklügelter Marketing-Maßnahmen in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Modeschöpfern zeitweise den meistverkauften Sneaker der Welt anbieten und wichtige Marktanteile im nordamerikanischen Raum langfristig dazugewinnen.

Nike wiederrum nutze die Größenvorteile des Unternehmens aus, um die stark auf Automatisierung ausgerichtete Produktion noch effizienter zu gestalten und somit bessere Margen vorzuweisen. Im Gegensatz zu Adidas fokussierte sich das Unternehmen vermehrt auf Kooperationen mit Sportlern oder Stars aus der Unterhaltungsbranche, um in Europa und Asien mehr Fuß zu fassen.

Im heutigen Markt (Stand 29.06.2022) bleibt Nike, gemessen an den Absatzzahlen, weiterhin der Primus der Branche. Der Konzern mit Sitz in Oregon, USA, verzeichnete letztes Jahr einen Umsatz von knapp 43 Milliarden USD und erwartet für das laufende Jahr 2022 rund 46,7 Milliarden USD. Adidas hingegen konnte im abgelaufenen Jahr mit 21,2 Milliarden EUR Umsatz glänzen und prognostiziert bis zum Jahresende einen Anstieg auf 23,9 Milliarden.

Die Siegesgöttin Nike

Um der Namensherkunft – der griechischen Siegesgöttin Nike – gerecht werden zu können und weiter auf dem Siegespfad zu bleiben, hat die US-Bekleidungsmarke mögliche Wachstumsfaktoren definiert. Neben dem größten Sportartikelhersteller Nike Inc., kann auch den letzten Unternehmensberichten des Branchenvizes Adidas AG eine ähnliche Unternehmensausrichtung entnommen werden. Die identifizierten Wachstumstreiber, die als Basis dessen dienen sollen, können wie folgt zusammengefasst werden:

Freizeitsport: Die Unternehmen sehen einen langanhaltenden Trend hin zu mehr Sportbekleidung in der Freizeit, sowie zu einem steigernden Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher.

Digitalisierung: Die Verlagerung des Geschäfts ins Internet könnte kürzere Produktentwicklungszeiten herbeiführen. Grund dafür sind „Machine Learning“-Algorithmen, die mit gespeicherten Verbraucherdaten gefüttert werden und so mögliche Trends früher antizipieren.

Produktinnovationen im Hochpreissegment: Eine Aufwertung der Marke in den Augen der Verbraucher könnte gezielt durch Kooperationen mit Luxusmarken erreicht werden und Marktanteile erweitern.

Vor allem das Branding, die allgemeine Wahrnehmung der Marke, ist hinsichtlich einer Expansion in Asien von großer Wichtigkeit. Laut dem letzten Quartalsbericht von Nike (Q4 2022) trägt jene Unternehmensstrategie bereits erste Früchte. Der Konsens der Analysten ging von einem Umsatzwachstumsrückgang in China von rund 30 Prozent aus, zurückzuführen auf Lieferengpässe und sinkender Verbraucherstimmung aufgrund der dort herrschenden „zero-tolerance“-Politik. Dank dazugewonnener Markanteile konnte der Sportartikelhersteller diesen Effekt jedoch zu Teilen ausbremsen und überraschte die Analysten mit einem Rückgang von lediglich 20 Prozent.

Nicht zu vernachlässigen sind die damit einhergehenden hohen Marketingausgaben. Es bleibt abzuwarten, wie schwer sich diese Kosten auf die operativen Margen der Unternehmen kurz- bis mittelfristig auswirken, um nachhaltige Erfolge aus Kooperationen mit Luxusmarken wie „Gucci“ oder „Fear of God“ ableiten zu können. Anlegerinnen und Anleger können diversifiziert in die Sportartikelbranche über einer der folgenden Produkte investieren:

Die Siegesgöttin Nike

Um der Namensherkunft – der griechischen Siegesgöttin Nike – gerecht werden zu können und weiter auf dem Siegespfad zu bleiben, hat die US-Bekleidungsmarke mögliche Wachstumsfaktoren definiert. Neben dem größten Sportartikelhersteller Nike Inc., kann auch den letzten Unternehmensberichten des Branchenvizes Adidas AG eine ähnliche Unternehmensausrichtung entnommen werden. Die identifizierten Wachstumstreiber, die als Basis dessen dienen sollen, können wie folgt zusammengefasst werden:

Freizeitsport: Die Unternehmen sehen einen langanhaltenden Trend hin zu mehr Sportbekleidung in der Freizeit, sowie zu einem steigernden Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher.

Digitalisierung: Die Verlagerung des Geschäfts ins Internet könnte kürzere Produktentwicklungszeiten herbeiführen. Grund dafür sind „Machine Learning“-Algorithmen, die mit gespeicherten Verbraucherdaten gefüttert werden und so mögliche Trends früher antizipieren.

Produktinnovationen im Hochpreissegment: Eine Aufwertung der Marke in den Augen der Verbraucher könnte gezielt durch Kooperationen mit Luxusmarken erreicht werden und Marktanteile erweitern.

Vor allem das Branding, die allgemeine Wahrnehmung der Marke, ist hinsichtlich einer Expansion in Asien von großer Wichtigkeit. Laut dem letzten Quartalsbericht von Nike (Q4 2022) trägt jene Unternehmensstrategie bereits erste Früchte. Der Konsens der Analysten ging von einem Umsatzwachstumsrückgang in China von rund 30 Prozent aus, zurückzuführen auf Lieferengpässe und sinkender Verbraucherstimmung aufgrund der dort herrschenden „zero-tolerance“-Politik. Dank dazugewonnener Markanteile konnte der Sportartikelhersteller diesen Effekt jedoch zu Teilen ausbremsen und überraschte die Analysten mit einem Rückgang von lediglich 20 Prozent.

Nicht zu vernachlässigen sind die damit einhergehenden hohen Marketingausgaben. Es bleibt abzuwarten, wie schwer sich diese Kosten auf die operativen Margen der Unternehmen kurz- bis mittelfristig auswirken, um nachhaltige Erfolge aus Kooperationen mit Luxusmarken wie „Gucci“ oder „Fear of God“ ableiten zu können. Anlegerinnen und Anleger können diversifiziert in die Sportartikelbranche über einer der folgenden Produkte investieren:

Protect Multi Aktienanleihen beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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