Richemont auf Wachstumskurs – das sind die Treiber
Richemont ist weiter auf Wachstumskurs. Im abgelaufenen Weihnachtsquartal legte der Umsatz deutlich zu. Vor allem das Schmuckgeschäft zeigt sich nach wie vor stark. Für eine positive Überraschung sorgte die Uhrensparte. Bei der Aktie scheint der Erfolg trotzdem noch nicht komplett angekommen zu sein.
- Richemont übertraf mit rund 6.4 Milliarden Euro Umsatz die Erwartungen von 6.25 Milliarden Euro und legte gegenüber dem starken Vorjahresquartal weiter zu. Besonders das Schmuckgeschäft wuchs währungsbereinigt zweistellig, aber auch das Uhrengeschäft fand in allen Regionen zurück auf Wachstum. Damit bestätigt der Konzern seine robuste Nachfrage im Kerngeschäft.
- In fast allen Regionen und Vertriebskanälen stiegen die Umsätze, insbesondere im Direktvertrieb. Während Amerika, Europa sowie Japan und Nahost stark zulegten, bleibt Asien-Pazifik zwar grösster Markt, entwickelte sich nominal jedoch leicht rückläufig. Gleichzeitig belasten Währungseffekte, steigende Goldpreise sowie die Insolvenz von Saks Global – mit offenen Forderungen gegenüber Richemont – das Umfeld.
- Mit dem Verkauf von Baume & Mercier an die Damiani Group strafft Richemont sein Portfolio und konzentriert sich stärker auf margenstarke High-End-Marken. Schmuckhäuser wie Cartier bleiben zentrale Wachstumstreiber, während das Uhrensegment selektiv gestärkt wird. Der Schritt unterstreicht den strukturellen Wandel bei Richemont hin zu klar positionierten, hochpreisigen Marken.
Benjamin Wolff spricht mit DerAktionär TV noch einmal genauer über das Unternehmen.