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Handel mit Emissionsrechten bleibt ein wichtiges Thema für den Klimaschutz

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Vontobel Markets
18. Jan. 2024 | 3 Minuten
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Die 28. Klimakonferenz ist Mitte Dezember 2023 in Dubai zu Ende gegangen. Wichtige Themen waren Fortschritte in der Übereinkauft für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sowie eine Empfehlung zum Ausbau Erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz bis 2030. Insgesamt kann in Frage gestellt werden, ob die Ergebnisse der Weltklimakonferenz einen Schritt in die richtige Richtung darstellen oder nicht weit genug gehen. Streitpunkt bleiben die fossilen Brennstoffe. Kann der Handel mit Emissionsrechten seinen Teil zum Klimaschutz beitragen?

COP 28: UN-Klimakonferenz in Dubai 2023

Für das Erreichen der ehrgeizigen Klimaziele und die benötigte Energiewende bedarf es nicht weniger als vereinter Kräfte bei vielen der grossen Nationen. Entsprechend waren die Erwartungen an die Ergebnisse der Klimakonferenz im Vorfeld bei vielen Beobachtern und Teilnehmern von grosser Natur. So sollten die fast 200 Teilnehmerstaaten an der Klimakonferenz darüber befinden, wie die Pariser Klimaziele von 2015 umgesetzt beziehungsweise weiter in Reichweite gehalten werden können. Dazu bedarf es konkreter und umsetzbarer Vorschläge sowie Massnahmen. Denn nur wenn sich die Weltgemeinschaft in den wesentlichen Punkten einig ist, können auch substanzielle Erfolge beim Klima erzielt werden. Dies gilt auch für eines der wesentlichen Klimaziele – die Erderwärmung bis zum Jahr 2050 auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Bleibt alles beim Alten, dürfte dieses Ziel unter der aktuellen Gegebenheit nur sehr schwer bis gar nicht zu erreichen sein.

Im Gastgeberland den Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sorgt ein vorläufiger Entwurf für die Abschlusserklärung für Enttäuschung bei der Deutschen Delegation sowie bei den USA. Grund dafür ist ein offener Streitpunkt: der verbindlich festgeschriebene Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen. Aber nicht nur die VAE sondern auch weitere der Öl produzierenden Länder nehmen eine eher ablehnende Haltung dieser Massnahme gegenüber ein. In dem Entwurf der Abschlusserklärung wurde daher lediglich von einer Option für die Reduzierung von Emissionen gesprochen. Die deutsche Bundesaussenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zeigte sich unzufrieden mit der Formulierung aufgrund fehlender Verbindlichkeit und möglicher irreführender Signale an die Wirtschaft. Auch vom amerikanischen Amtskollegen kam Kritik. Forderungen wurden laut, dass die Erklärung im Hinblick auf die fossilen Brennstoffe konkretisiert werden müsse.

Letzen Endes, nach mehr als zweiwöchiger Verhandlung, einigten sich die Staaten in der finalen Abschlusserklärung auf einen «Übergang» weg von den fossilen Brennstoffen bis 2050. Ausserdem einigte man sich darauf, sich für eine Verdreifachung der weltweiten Kapazitäten für erneuerbare Energien bis 2030 einzusetzen sowie die Energieeffizienz zu verdoppeln.

Wirtschaftlicher Nutzen und Funktionsweise von CO2-Zertifikaten

Ein Grossteil des Wohlstands der heutigen, globalisierten Welt basiert auf industrieller Produktion. Die wirtschaftliche Aktivität von Unternehmen und Haushalten hat in vielen Bereichen allerdings CO2-Emissionen zur Folge. Diese sogenannten Treibhausgase sorgen für eine Veränderung in der Erdatmosphäre, die wiederrum Einfluss auf das Klima hat. Die globale Erderwärmung ist eine der grössten Herausforderungen des nächsten halben Jahrhunderts.

Eine Möglichkeit zum Klimaschutz beizutragen ist die Verringerung beziehungsweise Vermeidung von Treibhausgasen. Um die Schäden an der Umwelt zu bepreisen und den CO2-Emissionen einen Wert beizumessen, werden sogenannte CO2-Emissionsrechte gehandelt. Diese verbriefen das Recht eine gewisse Menge an Treibhausgasen wie CO2 während eines bestimmten Zeitraumes auszustossen. Dadurch sollen Unternehmen sparsamer werden im Hinblick auf ihre CO2-Emissionen und die Rechte können je nach Bedarf gekauft bzw. verkauft werden.

Vontobel macht CO2-Emissionsrechte investierbar

Die Unternehmen handeln die CO2-Emissionsrechte an der Terminbörse in Form von Futures. Der direkte Handel mit Futures an Terminbörsen ist komplex und für Privatanleger kaum möglich. Aus diesem Grund hat Vontobel im September 2021 ein Open End Tracker-Zertifikat auf den ICE ECX EUA Future entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Terminkontrakt auf das CO2-Emissionsrecht. Die Wertentwicklung des Zertifikats entspricht dabei der um die Managementgebühr bereinigten Performance des Basiswerts.

Grundsätzlich kann die Wertentwicklung des Futures von der Wertentwicklung der betreffenden CO2-Emissionsrechte, auf die sich der Future bezieht, abweichen. Dazu kommt es beispielsweise, wenn der Future an der Terminbörse mit einem Auf- oder Abschlag gegenüber den CO2-Emissionsrechten gehandelt wird, weil bestimmte Marktfaktoren im Terminmarkt anders eingepreist beziehungsweise bewertet werden.

Durch die monatlich im Voraus feststehenden Verfallstermine der Kontrakte muss die Position in dem verfallenden Future-Kontrakt regelmässig gerollt werden, um das Exposure aufrecht zu erhalten. Dies passiert in dem Zertifikat jährlich und der Roll-Over-Monat ist jeweils im Dezember.

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