Huber + Suhner – KI-Profiteur aus der Schweiz?
Die Aktie von Huber + Suhner hat bisher ein bewegtes Jahr 2026 hinter sich. Nach einer imposanten Rally ging es zuletzt kräftig nach unten. Das lag auch an den jüngsten Geschäftszahlen. Der operative Gewinn und die Marge waren rückläufig. Als Infrastruktur-Zulieferer für Rechenzentren und Cloud Computing ist der Huber + Suhner allerdings als Partner in spannenden Branchen gefragt.
Benjamin Wolff spricht mit DerAktionär TV noch einmal genauer über das Unternehmen.
- Huber + Suhner steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr um 2,6 Prozent und das organische Wachstum um 6,0 Prozent. Gleichzeitig sank die EBIT-Marge von 10,1 auf 9,0 Prozent. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch Vorinvestitionen in das OCS-Geschäft (Optical Circuit Switches – also Lösungen für die optische Verbindungstechnik). Besonders stark entwickelte sich das Industriesegment mit 22,1 Prozent Umsatzwachstum und einer EBIT-Marge von 19,6 Prozent.
- Die Book-to-Bill-Ratio von 1.19, der hohe Auftragsbestand und Grossaufträge im OCS-Bereich schaffen Voraussetzungen für potenzielles Wachstum. Das Management erwartet deshalb eine Beschleunigung im zweiten Halbjahr und hält an den Jahreszielen von mindestens 10 Prozent organischem Umsatzwachstum und 10,5 - 12,0 Prozent EBIT-Marge fest.
- Huber + Suhner profitiert vom Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur, insbesondere durch OCS und Hollow Core Fiber sowie die Zusammenarbeit mit Microsoft. Die Übernahme von Ingun stärkt zudem das margenstarke Prüf- und Messtechnikgeschäft.