Avolta expandiert nach Japan – Aktie legt zu
Bei Avolta hat sich die Stimmung zuletzt deutlich aufgehellt. Die Aktie kennt seit Anfang Mai fast nur noch den Weg nach oben. Zuletzt hatte der Konzern Expansionspläne nach Japan öffentlich gemacht und dort eine Übernahme getätigt.
Benjamin Wolff spricht mit DerAktionär TV noch einmal genauer über das Unternehmen.
- Avolta stärkt mit der Übernahme von DFS Okinawa seine Präsenz in Asien und erschliesst den japanischen Travel-Retail-Markt. Das übernommene Geschäft erzielt rund 80 Millionen CHF Umsatz, die Konzessionen laufen im Schnitt noch über 10 Jahre und der Deal dürfte EBITDA-Marge, Gewinn je Aktie und Free Cashflow steigern – bei einem Anstieg der Verschuldung von lediglich rund 0,1x EBITDA.
- Mit dem neuen 10-Jahres-Vertrag am Orlando International Airport baut Avolta seine Position in den USA weiter aus. Der Auftrag umfasst mehr als 1'800 m² Retail- und Gastronomieflächen und stärkt die Strategie, Retail und Food & Beverage als integriertes Geschäftsmodell weiter auszubauen.
- Trotz geopolitischer Unsicherheiten wuchs Avolta im ersten Quartal organisch um 4,7 Prozent und bestätigte die Mittelfristziele von 5 - 7 Prozent Umsatzwachstum sowie einer jährlichen Margenverbesserung von 20 - 40 Basispunkten. Die wichtigsten Wachstumstreiber bleiben Asien-Pazifik und Nordamerika, während EMEA die stabile Ertragsbasis bildet.